PM: Therapeuten müssen jetzt zusammen stehen

Veröffentlicht am 01.06.2018 auf bed-ev.de

Pressemitteilung des BED e.V.
 
Christine Donner
Foto: BED

In einem Schreiben an die Vorstände der Heilmittelverbände forderte Christine Donner, Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland (BED e.V.), nun Geschlossenheit. Es geht hier nicht Kampf untereinander,  sondern um Kooperation.

Das aktuelle Ziel ist ein Mitspracherecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu erreichen. Kein Berufsverband der Heilmittelerbringer ist hier bislang mit Stimmrecht vertreten. Der BED will sich nicht mit einem Anhörungsrecht zufrieden  geben. Daher die Forderung: Bevor weiterhin andere über die uns anvertrauten Berufsgruppen entscheiden, wollen wir vom BED das selbst tun.
Ferner machte die Geschäftsführende Vorsitzende des BED noch einmal weitere konkrete Ziele deutlich. Es geht ihr um eine bessere Vergütung für Heilmittelerbringer. Die Abschaffung lähmender Bürokratie und die Erhöhung der Attraktivität des Berufsbildes stehen ebenso im Fokus, wie die Abschaffung des Schulgeldes.

Damit betont der BED noch einmal die gemeinsamen Ziele aller Therapeuten in Deutschland. Diese Interessen sollten alle Verbände vertreten. Die Uneinigkeit schwächt am Ende alle. Erst am vergangenen Samstag hatten über 4000  Therapeuten aus allen Heilberufen in Köln für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Viele Verbände haben die Therapeuten unterstützt. Einige Heilmittelverbände jedoch verweigerten die Unterstützung der Demonstration.

Obwohl die Situation für alle Heilmittelerbringer so prekär ist, sträuben sich noch immer einige der Berufsverbände gemeinsam mit anderen an den Zielen für die Therapeuten zu arbeiten. Christine Donner hat in ihrem Brief, der auf der Webseite des BED veröffentlicht wurde, diese Einigkeit erneut und dringlich angemahnt und gleichzeitig zum Gespräch eingeladen.